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Fabienne – Das Überraschungsmodel bei den Curvys

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Fabienne gehörte, wie Samira, nicht unbedingt zum Kreis der absoluten Spitzenkandidatinnen. Nun hat sie es aber immerhin in die Runde der letzten sieben Curvy-Supermodel-Anwäerterinnen geschafft und damit ist es Zeit für ein Interview mit ihr. Was denkt sie über die Sendung und wie stellt sie sich ein romantisches Date vor, denn die 20-jährige ist noch Single und hat hier neben dem Studium noch Zeit für ein paar Dates.

Was machst du in deiner Freizeit? In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, wir reden viel, wir machen gerne eigene Foto-Shootings zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel Märchen. Wir recherchieren im Internet und versuchen das nachzustellen. Wir haben auch mal einen Apfel mit Nagellack rot angemalt und haben dann eine Schneewittchen-Szene nachgestellt. Ich lese aber auch sehr viel, ich könnte stundenlang lesen, wenn man mir ein gutes Buch gibt. Ich lese gerne FantasyRomane auf Englisch und gerade habe ich „Bloodlines“ von Michelle Meads durch. Eine Vampirgeschichte. Die Buchreihe „Schattenjäger“ von Cassandra Clare zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.

Was ist dein Lebensmotto? Mir gefällt der Spruch „I’m perfectly imperfect“. Ich finde, wenn man Ausstrahlung hat und positiv durchs Leben geht, kann es auch mal nicht so gut laufen und das Leben ist trotzdem perfekt. Ich finde gerade „imperfections“ machen einem zu demjenigen, der man ist. Jeder ist auf seine eigene Weise perfekt.

Warum möchtest du Model werden?
Ich finde die Kreativität in diesem Berufsfeld toll, dass man in verschiedene Rollen schlüpfen kann, die verschiedenen Locations, die verschiedenen Kleidungsstile und das Styling. Ich reise auch gerne, ich war auch mal ein Jahr als Au-Pair in Maryland bei Washington D.C.. Ich liebe es, dass man sich selbst ausdrücken kann, mit so vielen Menschen zusammenarbeiten und einfach die Vielfalt an Dingen, die man erleben kann.

Fabienne liest gerne Fantasyromane. Das Outfit passt auf alle Fälle. Bild RTL2/Magdalena Possert

Fabienne liest gerne Fantasyromane. Das Outfit passt auf alle Fälle. Bild RTL2/Magdalena Possert

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Meine Familie und meine Freunde. Für die würde ich alles tun. Ich habe aus den verschiedenen Lebensabschnitten enge Freunde, aus der Schule, aus dem Studium, aus der WG. Meine Freunde aus den USA sehe ich ganz selten, aber wenn wir uns sehen, dann ist es, als wären wir nie getrennt gewesen. Auf die kann man sich immer verlassen.

Wer ist dein Vorbild?
Als Vorbilder für das Miteinander mit Menschen würde ich meine Eltern nennen. Sie sind hilfsbereit, geben alles, sind offen und freundlich. Das nehme ich fürs Leben mit. Ansonsten hat mir Kate Upton immer gut gefallen, aber sie hat in der letzten Zeit sehr abgenommen, das hat ihr das Spezielle genommen. Sie ist jetzt doch sehr Mainstream geworden, früher fand ich sie sehr inspirierend. Anglina Kirsch bewundere ich auch, weil sie als Deutsche so erfolgreich ist. Sie kommt sehr sympathisch rüber, obwohl ich noch keine Interviews mit ihr gesehen habe. Sie ist auch immer so echt und ehrlich, das schätze ich sehr an Menschen.




Was ist das liebste Teil in deinem Kleiderschrank? Cardigans, ich liebe Cardigans in jeder Form und für jede Jahreszeit. Dicke, kuschelige im Winter und dünne im Sommer.

Dein Lieblingsgericht? Ich schwanke da immer sehr. Ich mag Flammkuchen und Gnocchi alla Panna. Und grundsätzlich alles was Mama kocht.

Was sagen deine Freunde/Eltern dazu, dass du Model werden willst? Die unterstützen mich total und sie waren auch diejenigen, die mich darin bestärkt haben, es zu versuchen. Sie stehen voll hinter mir und haben keine Bedenken, dass ich kein Potential habe.

Was musst du immer in deiner Handtasche haben? Schlüssel, Portemonnaie und Handy. Gerne auch mein iPad, damit ich unterwegs lesen kann. Und Kaugummis. Ich bin aber auch eigentlich kein Handtaschenmensch.

61g-nmjgbhl-_ss500_pjstripe-robin-largetopleft00Welcher Song läuft bei dir auf Dauerschleife? Momentan läuft immer „Me too“ von Megan Trainor.

Bisher gab es nur Modelshows mit dünnen Mädchen oder Frauen, was sagst du dazu, dass es jetzt „Curvy Supermodel“ gibt? Ich finde das total toll. Ich finde die Gesellschaft ist so in diesem Denken drin, dass es wichtig ist, dünn zu sein, um hübsch zu sein. Und das stimmt einfach nicht. Ich streite nicht ab, dass dünne Models schön sind, aber ich finde das auch Models oder generell Frauen mit Kurven wunderschön sind. Das sollten sie sich auch zugestehen und fühlen dürfen. Man redet sich das selber oft aus, aber durch so ein Format trauen sich vielleicht mehr Frauen, sich selbst einzugestehen, wie schön sie sind. Auch wenn sie fünf Kilo zu viel drauf haben, bzw. dass ist ja auch wieder so ein von der Gesellschaft vorgegebenes Denken. Was heißt schon zu viel? Man sollte sich auch schön fühlen dürfen, auch wenn man nicht Size Zero hat.

Bist du eher Räubertochter oder Prinzessin? Und warum?
Ich bin eher eine Prinzessin. Aber keine Etepetete-Prinzessin, sondern eine freundliche, behütete Prinzessin. Ich habe zwar eine Stiefmutter, aber die ist definitiv keine böse! Eine glückliche Prinzessin einfach.

Fabienne ist gerne Prinzessin.Das Kleid dafür steht ihr sehr gut.

Fabienne ist gerne Prinzessin.Das Kleid dafür steht ihr sehr gut.




Was ist dein ideales erstes Date: schickes Restaurant oder Picknick im Mondschein? Irgendwas, wo man sich gut unterhalten und kennenlernen kann. Ich brauche immer etwas Zeit, um mit jemandem warm zu werden. Wenn es dann nur so kurze Gespräche wären, die dann auch noch immer unterbrochen werden würden, wäre das schwierig für mich. Also lieber Picknick, da herrscht eine intimere Atmosphäre. Da stört einen auch keiner.

Wenn du dich mit einer berühmten Person unterhalten könntest, die bereits verstorben ist und mit einer berühmten Person unterhalten könntest, die noch lebt, wer wäre das und was würdest du für Fragen stellen? Das ist eine schwere Frage. Allgemein würde ich gerne mit Leuten reden, die für den Frieden gekämpft haben, wie zum Beispiel Martin Luther King. Ich würde ihn fragen, woher er die Kraft und den Mut genommen hat, solche Sachen auf die Beine zu stellen. Den Mut zu sagen, ich habe eine Meinung, die auch generell vertreten werden kann und vor allem sollte. Wenn man heraustritt aus der Menge und versucht etwas zu ändern, muss man schon sehr mutig sein. Ich würde gerne wissen, woher der Mut kommt und die Kraft.

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Copyright der Bilder: RTLII/Magdalena Possert für Dessouswalk
Curvy Supermodel, mittwochs 20:15, bei RTL II